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Genossenschaftlicher Fernwärmeversorger, der in Osttirol Biomasse-Heizwerke betreibt und Haushalte sowie Kleinunternehmen mit regionaler Hackgut-Fernwärme versorgt.
Regionalenergie Osttirol reg. Gen.m.b.H.
Tristach (Zentrale) · Heizwerke und Holzlager in 16 Gemeinden OsttirolsNeu auf Amplifa
Über die Regionalenergie Osttirol
Die Regionalenergie Osttirol reg. Gen.m.b.H. (REO) ist eine 1996 gegründete, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Tristach bei Lienz. Das Unternehmen betreibt ein Netz aus 18 Biomasse-Heizwerken mit einer Gesamtleistung von rund 18.000 kW, in denen Hackgut aus regionaler Waldwirtschaft verfeuert wird. Die Kesseltechnik stammt von Herstellern wie Mawera, Urbas, Agro Forst, Köb, Fröhling, Heizomat und Kohlbach. REO versorgt Haushalte und Kleinunternehmen in Gemeinden des Bezirks Osttirol mit Fern- und Nahwärme zu fairen, indexierten Preisen. Ergänzend unterhält das Unternehmen Holz- und Hackgutlagerplätze für den Einkauf von Energieholz von Mitgliedern, bietet Wärme- und Kaltetarife, eCarsharing (FLUGS), Strom (REO Strom) sowie einen Heizwart- und Notfalldienst mit eigenen Anlagentechnikern. Der genossenschaftliche Ansatz sichert kurze Lieferwege und regionale Wertschöpfung.
- Standort
- Tristach, Österreich
- Verfahren
- Fernwärme-/Nahwärmeversorgung mit regionaler Biomasse (Hackgut), Holz- und Hackguteinkauf von Mitgliedern (Holzlagerplätze), Wärme- und Kaltetarife für Verbraucher und Kleinunternehmen, eCarsharing FLUGS, REO Strom, Heizwart-/Notfalldienst
- Werkstoffe
- Waldhackgut, Biomassekessel Mawera, Biomassekessel Urbas, Biomassekessel Agro Forst, Biomassekessel Köb/KÖB, Biomassekessel Fröhling, Biomassekessel Heizomat, Biomassekessel Kohlbach
- Zertifikate
- Eigene Anlagentechniker im Außendienst, Heizwart- und Notfalldienst
- Gegründet
- 1996
- Branchen
- Energieversorgung, Fernwärme, Haushalte, Kleinunternehmen
- 01
Holz- und Hackguteinkauf von Mitgliedern
- 02
Lagerung auf Holz- und Hackgutlagerplätzen
- 03
Bereitstellung als Brennstoff für die Heizwerke
- 04
Verfeuerung in Biomassekesseln
- 05
Verteilung über Fern- und Nahwärmenetze
- 06
Wärmeübergabe an Haushalte und Kleinunternehmen
Brennstoffe und Anlagentechnik
Waldhackgut
Regionaler Brennstoff aus der Osttiroler Forstwirtschaft, eingekauft von Genossenschaftsmitgliedern und auf eigenen Lagerplätzen bereitgestellt.
Biomassekessel Mawera
Hackgutkessel an acht Standorten von 110 kW (Tristach) bis 3.000 kW (Matrei, Obertilliach).
Biomassekessel Urbas
4.000-kW-Kessel der Biomasse Verarbeitungs- und Heizgenossenschaft Sillian-Hochpustertal, in Betrieb seit 2000.
Biomassekessel Agro Forst
Kessel in Abfaltersbach (1.500 kW) und Außervillgraten (500 kW); neuer Kessel 2026 in Abfaltersbach angeliefert.
Biomassekessel Köb/KÖB
Kessel in Nikolsdorf und Oberlienz mit je 220 kW Leistung.
Biomassekessel Fröhling
Kessel in Kals Oberlohr, Oberlienz Schneeberger Feld und Strassen Gemeindegarten mit je 110 kW.
Biomassekessel Heizomat
Kessel in Schloss Lengberg (150 kW) und Innervillgraten (200 kW).
Biomassekessel Kohlbach
600-kW-Kessel des Heizwerks LLA, das erste Heizwerk der Genossenschaft von 1996.
Heizwerke und Anlagen



Einblicke in die Fertigung




Branchen
7 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Biomassekessel (Hackgutkessel) | Mawera | – | – | – | Tristach, Matrei, Virgen, Kals Ködnitz, Gaimberg, Heinfels, Obertilliach |
| Biomassekessel | Agro Forst | – | – | 2008/2010 | Abfaltersbach, Außervillgraten |
| Biomassekessel | Urbas | 1 | – | 2000 | Sillian |
| Biomassekessel | Köb/KÖB | 2 | – | 1998/1999 | Nikolsdorf, Oberlienz |
| Biomassekessel | Fröhling | 3 | – | 2000/2012 | Kals Oberlohr, Oberlienz Schneeberger Feld, Strassen Gemeindegarten |
| Biomassekessel | Heizomat | 2 | – | 2009/2012 | Schloss Lengberg, Innervillgraten |
| Biomassekessel | Kohlbach | 1 | – | 1996 | Heizwerk LLA |
Zusatzleistungen
Qualität und Versorgungssicherheit
Die Anlagen werden von eigenen Anlagentechnikern im Außendienst betrieben und gewartet, inklusive Servicierung und Wartung der Heizwerke. Ein Heizwart- und Notfalldienst stellt die dauerhafte Versorgung der Wärmekunden sicher.
| Nachweis | Tristach |
|---|---|
| Eigene Anlagentechniker im Außendienst | |
| Heizwart- und Notfalldienst |
Historie
- 1996
Gründung der Genossenschaft; Inbetriebnahme des Heizwerks LLA (600 kW, Kohlbach) – Start der Fernwärmeversorgung.
- 1998
Inbetriebnahme des Heizwerks Oberlienz (220 kW, KÖB).
- 1999
Inbetriebnahme der Heizwerke Kals Ködnitz (440 kW, Mawera) und Nikolsdorf (220 kW, Köb).
- 2000
Inbetriebnahme der Heizwerke Kals Oberlohr (110 kW, Fröhling) und Sillian-Hochpustertal (4.000 kW, Urbas).
- 2003
Inbetriebnahme der Heizwerke Heinfels (220 kW, Mawera) und Virgen (700 kW, Mawera).
- 2004
Inbetriebnahme des Heizwerks Matrei (3.000 kW, Mawera).
- 2005
Inbetriebnahme des Heizwerks Gaimberg (350 kW, Mawera).
- 2008
Inbetriebnahme des Heizwerks Abfaltersbach (1.500 kW, Agro Forst).
- 2009
Inbetriebnahme der Heizwerke Tristach (110 kW, Mawera) und Schloss Lengberg (150 kW, Heizomat).
- 2010
Inbetriebnahme des Heizwerks Außervillgraten (500 kW, Agro Forst).
- 2012
Inbetriebnahme der Heizwerke Oberlienz Schneeberger Feld (110 kW, Fröhling) und Innervillgraten (200 kW, Heizomat).
- 2016
Inbetriebnahme des Heizwerks Strassen Gemeindegarten (110 kW, Fröhling).
- 2026
30-Jahre-Jubiläum; Inbetriebnahme des neuen Heizwerks Obertilliach (3.000 kW, Mawera) inklusive Schüttguthalle und Pufferspeicher; Netzerweiterungen in Abfaltersbach und Kals am Großglockner.