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Wellpappenwerk Lucka – Fertigung

Herstellung und Weiterverarbeitung hochwertiger Wellpappe für Transportverpackungen und Faltschachteln

Wellpappenwerk Lucka Logo

Wellpappenwerk Lucka GmbH

Lucka (Thüringen) · Hemmendorfer Straße (Faltschachtelwerk), LuckaNeu auf Amplifa

1900Gegründet
über 200Beschäftigte (davon 30 Auszubildende)
2,80 mArbeitsbreite Wellpappenerzeugung
4,20 mArbeitsbreite Slotter

Über das Wellpappenwerk Lucka

Das Wellpappenwerk Lucka GmbH gehört zur Firmengruppe Eikemeier und zählt zu den großen Wellpappenwerken im Osten Deutschlands. Am Standort Lucka in Thüringen werden mehr als 200 Beschäftigte, darunter rund 30 Auszubildende, Wellpappe hergestellt und zu Kartonagen, Transportverpackungen und Faltschachteln weiterverarbeitet. Die Wellpappe entsteht auf einer modernen Wellpappenerzeugungsanlage der Firma BHS mit 2,80 m Arbeitsbreite; verfügbare Wellenarten sind A, B, C, D, E, F, G sowie Kombinationen. Die Weiterverarbeitung umfasst Stanzen auf Rotationsstanze und Stanzautomaten, Rillen und Zuschneiden auf einem Slotter mit 4,20 m Arbeitsbreite, Inlinerbearbeitung, Flexodruck im Drei-Farben-High-Print-Verfahren sowie das Falten und Kleben von Faltschachteln. Kunden stammen aus der Industrie und der Agrarwirtschaft; die Lieferung erfolgt auch just-in-time. Das Unternehmen blickt auf eine über 120-jährige Tradition zurück, die bis zur Gründung der Leipziger Wellpapierfabrik im Jahr 1900 reicht.

Standort
Lucka
Verfahren
Herstellung von Wellpappe (Wellenarten A, B, C, D, E, F, G und Kombinationen), Wellpappenweiterverarbeitung zu Kartonagen/Verpackungen, Flexodruck (Drei-Farben-High-Print), Stanzen (Rotationsstanze, Stanzautomaten), Falten und Kleben von Faltschachteln, Herstellung hochwertiger Wellpappe, Wellenarten A, B, C, D, E, F, G und Kombinationen, Faltschachteln (Falt-Klebe-Maschine)
Werkstoffe
Wellpappe, Papierrohstoff
Zertifikate
ISO 9001, ISO 14001, EMAS
Gegründet
1900
Mitarbeiter
über 200
Branchen
Verpackungsindustrie, Industrieunternehmen, Agrarerzeuger
  1. 01

    Wellpappenerzeugung (Korugator, 2,80 m)

  2. 02

    Bedrucken (Flexodruck)

  3. 03

    Stanzen (Rotationsstanze, Stanzautomaten)

  4. 04

    Rillen/Zuschneiden (Slotter, Inliner)

  5. 05

    Falten und Kleben

  6. 06

    Lagerung und Versand (Logistikzentrum, Palettenregallager)

Wellpappe und Rohstoffe

WL

Wellpappe

Verarbeitet wird selbst hergestellte Wellpappe in den Wellenarten A, B, C, D, E, F, G und Kombinationen zu Kartonagen und Faltschachteln.

PP

Papierrohstoff

Ausgewählter Papierrohstoff bildet die Grundlage für belastbare Wellpappe mit hoher Druck- und Verarbeitungsqualität.

Standorte

Standort Lucka

Lucka

DE

Wellpappenwerk: Produktion, Veredelung, Logistik

Werkstoffe
Wellpappe, Papierrohstoff
  • Wellpappenerzeugungsanlage BHS (2,80 m, seit 2004)
  • Slotter 4,20 m
  • 2,80 m-Inliner
  • Taper
  • Rotationsstanze
  • Palettenpresse
  • Fertigteillager
  • Versandhalle
  • Palettenregallager
Standort Faltschachtelwerk Lucka (Hemmendorfer Straße)

Faltschachtelwerk Lucka (Hemmendorfer Straße)

DE

Faltschachtelfertigung und Druck

Werkstoffe
Wellpappe
  • Falt-Klebe-Maschine
  • 2 Stanzautomaten
  • Flexodruckmaschine (Drei-Farben-High-Print)
  • Palettenregalanlage (5.500 Paletten)

Bauteile und Erzeugnisse

Wellpappverpackung
WellpappverpackungWellpappenherstellung und -veredelung · Verpackungsindustrie
Kartonagen und Faltschachteln
Kartonagen und FaltschachtelnStanzen, Falten und Kleben · Industrie und Agrarwirtschaft

Einblicke in die Fertigung

Produktionsansicht
Produktionsansicht
Maschinenpark
Maschinenpark
Wellpappenfertigung
Wellpappenfertigung
Weiterverarbeitung
Weiterverarbeitung
Lager und Logistik
Lager und Logistik
Werksansicht
Werksansicht

Branchen

VerpackungsindustrieIndustrieunternehmenAgrarerzeuger

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung von Wellpappe (Wellenarten A, B, C, D, E, F, G und Kombinationen)Kunststoff–2,80 m Arbeitsbreite––Papierrohstoff, Wellpappe
Wellpappenweiterverarbeitung zu Kartonagen/VerpackungenMontage––––Wellpappe
Flexodruck (Drei-Farben-High-Print)Oberfläche––––Wellpappe
Stanzen (Rotationsstanze, Stanzautomaten)Zerspanung––––Wellpappe
Falten und Kleben von FaltschachtelnFügen––––Wellpappe

10 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Wellpappenerzeugungsanlage (Korugator)BHS12,80 m Arbeitsbreite2004Lucka
Slotter–1Arbeitsbreite 4,20 m1992Lucka
Inliner–12,80 m1995Lucka
Taper–1–1994Lucka
Rotationsstanze–1–1995Lucka
Falt-Klebe-Maschine–1––Faltschachtelwerk
Stanzautomat–2––Faltschachtelwerk
Flexodruckmaschine (High-Print)–1Drei-Farben–Faltschachtelwerk
Palettenregalanlage–1Lagerkapazität 5.500 Paletten–Faltschachtelwerk
Palettenpresse–1–1992Lucka

Zusatzleistungen

Herstellung hochwertiger WellpappeWellenarten A, B, C, D, E, F, G und KombinationenFlexodruck (Drei-Farben-High-Print)Stanzen (Rotationsstanze, Stanzautomaten)Faltschachteln (Falt-Klebe-Maschine)Slotter bis 4,20 m Arbeitsbreite2,80 m-InlinerJust-in-time-LieferungPalettenregallager (5.500 Paletten)Logistikzentrum

Qualität und Zertifizierung

Das Unternehmen arbeitet nach zertifizierten Managementsystemen; es liegen ISO 9001, ISO 14001 und eine EMAS-Registrierung vor.

NachweisLucka
ISO 9001
ISO 14001
EMAS

Historie

  1. 1900

    Gründung der Leipziger Wellpapierfabrik Gräßle, Laupitz und Co. in Leipzig-Lindenau durch Jacob Moll, Robert Laupitz und August Gräßle

  2. 1903

    Kauf der Teppichweberei Hermann Kittel in Lucka; Aufstellung 2-fach- und 3-fach-Wellpappenmaschinen, Beginn der Kartonagen-Weiterverarbeitung

  3. 1906

    Jacob Moll übernimmt die Leitung des Betriebs

  4. 1912

    Jacob Moll wird alleiniger Inhaber; Umbenennung in Leipziger Wellpapierfabrik J. Moll

  5. 1918

    Kauf eines Geländes an der Bahnhofstraße; Bau eines zweiten Werks

  6. 1921

    Jacob Moll erwirbt die Berliner Wellpappenwerke GmbH; ca. 400 Beschäftigte

  7. 1936

    Umbenennung in Leipziger Wellpapierfabrik Moll & Söhne; größter privater Wellpappenproduzent Deutschlands

  8. 1938

    Tod des Gründers Jacob Moll

  9. 1945

    Betrieb unter Sequestration gestellt

  10. 1948

    Betrieb geht in Volkseigentum über

  11. 1968

    Werk Lucka wird dem Werk Engelsdorf im VEB-Verband angeschlossen

  12. 1991

    Kauf durch Uwe Eikemeier und Manfred Bedow von der Treuhand (1. Juni); Bedow scheidet später aus

  13. 1992

    Uwe Eikemeier alleiniger geschäftsführender Gesellschafter; Firmierung Wellpappenwerk Lucka GmbH; erste Palettenpresse, Slotter 4,20 m

  14. 1994

    Neubau Produktions- und Rohstoffhalle; BHS-Wellpappenerzeugungsanlage in Betrieb

  15. 1995

    2,80 m-Inliner, Rotationsstanze, Neubau Fertigteillager

  16. 1996

    Neue Versandhalle fertiggestellt

  17. 2001

    Neues Bürogebäude übergeben; 100-jähriges Werkbestehen

  18. 2004

    Neue Wellpappenerzeugungsanlage 2,80 m Arbeitsbreite; Faltschachtelwerk in Hemmendorfer Straße errichtet

  19. 2007

    Bau einer gläsernen Fabrik in Berndorf/Groitzsch in Auftrag gegeben

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